Homepage des Vereins "Kinderfreundliches Lünen" e.V.

Seit mehr als 20 Jahren ist es unser Bestreben, für Kinder und Jugendliche bessere Spiel- und Freizeitbedingungen in Lünen zu schaffen. Beurteilen Sie selbst, ob wir erfolgreich waren und prüfen Sie, ob Sie den Verein unterstützen möchten. Unser Internet-Auftritt soll Ihnen hierzu einen Überblick vermitteln. Hier gibt`s unseren neuen Flyer.

"Kinderfreundliches Lünen" e.V. in der Presse

Trampolin und Windsurfer im Tobiaspark

LÜNEN. Ein Spielbereich auf 450 Quadratmetern wird im Tobiaspark realisiert. Aus Vorschlägen von Kindern erarbeitete Jürgen Arendes von der Abteilung Stadtgrün den Plan für den Bereich direkt an der Fußgängerzone Münsterstraße.
Ansich des TobiasparksDort sollen vier Spielgeräte Platz finden. Drei davon finanziert der Verein „Kinderfreundliches Lünen“, ein weiteres der Verein Pro Lünen.
„Die Hochbeete werden entfernt, damit die Fläche zum Spielen genutzt werden kann,“ erläuterte Arendes beim Treffen mit Dr. Achim Grunenberg (Kinderfreundliches Lünen und Pro Lünen) und Ludger Trepper (Kinderfreundliches Lünen).
Fallschutz
Die Pflasterung wird entfernt, es ist ein Fallschutzbelag für die Spielgeräte vorgesehen. „Wir werden die Pläne auch noch mal mit der entsprechenden Arbeitsgruppe des Behindertenbeirats diskutieren“ kündigte Trepper an.
Wasserspiele
Die ausgewählten Geräte entsprechen den Vorschlägen der befragten Kinder. So wird es ein Trampolin für mehrere Personen geben und ein Drehscheiben-Karussell, auf dem die Koordination trainiert werden kann. Auch ein „Windsurfer“ als kleineres Element ist geplant. Sicher ein Renner werden die Wasserspiele. Integriert in den neu gestalteten Bereich wird auch der bereits vorhandene Drehstein.

Sitzelemente
Damit die Eltern ihre Kinder im Blick haben und auch als sichtbaren Trenner zur benachbarten Bushaltestelle sind 40 Zentimeter hohe Sitzelemente mit eingelassenen Holzauflagen geplant.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Spielbereich noch in diesem Sommer genutzt werden kann. 2013 sollen die Wege im Tobiaspark gepflastert werden. Auch das ist in den Plänen berücksichtigt.

Von Beate Rottgardt, RN Internet vom 11. Mai 2012

Alles für ausgiebiges Springen, Planschen und Toben am Tobiaspark

Jürgen Arendes, Ludger Trepper und Dr. Achim Grunenberg mit dem SpielplatzentwurfLünen.   Vier Spielgeräte werden bald vor dem Tobiaspark an der Fußgängerzone aufgebaut. Welche, das hatten bekanntlich Kinder aus Lünen selbst mitentschieden. Am Donnerstag stellten die Stadt und der Verein Kinderfreundliches Lünen die Entwürfe für den Umbau vor.
Vier Spielgeräte werden bald vor dem Tobiaspark an der Fußgängerzone aufgebaut. Welche, das hatten bekanntlich Kinder aus Lünen selbst mitentschieden. Am Donnerstag stellten die Stadt und der Verein Kinderfreundliches Lünen die Entwürfe für den Umbau vor – und die halten sich, wie versprochen, so weit wie möglich an die Vorschläge des Nachwuchses.
Ein wenig an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden musste das Ganze zwar, wie Jürgen Arendes von der Abteilung Stadtgrün erläuterte, doch im Großen und Ganzen würde nach den derzeitigen Entwürfen auch das entstehen, was die Kinder sich selbst ausgesucht haben.
Wasserspiel und ebenerdiges Trampolin
Weichen müssen zunächst die beiden Hochbeete – und die zwei Bäume darin. Die hätten aufgrund ihres Zustands in den nächsten Jahren aber ohnehin gefällt werden müssen, so Arendes. Für einen von beiden werde außerdem Ersatz gepflanzt.
Zur Fußgängerzone hin wird dann zunächst ein Trampolin errichtet – ebenerdig und mit einem Durchmesser von 3,70 Metern. Rund herum wird ein spezieller Fallschutzbelag verlegt. Ebenfalls zur Münsterstraße hin wird es außerdem eine schräg gestellte Drehscheibe geben – eine Art Karussell. Das macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch das Gleichgewicht.
Nahe dem Trampolin wird außerdem ein „Windsurfer“ aufgebaut, eine Sitz- und Klettergelegenheit, deren Umrisse an das Segel eines Surfers erinnern.
Besonders viel liegt den Verantwortlichen aber an Spielgerät Nummer Vier: Eine Fläche mit Wasserfontänen, die aus dem Boden heraus das kühle Nass von sich geben. „So etwas haben wir bisher auf keinem Spielplatz“, erläutert der zuständige Bereichsleiter der Stadt Lünen, Ludger Trepper. Dabei seien sie beim Nachwuchs extrem beliebt.
Pro Lünen hilft bei Finanzierung
Bezahlt werden soll die Anschaffung der Spielgeräte mit den Mitteln des Vereins Kinderfreundliches Lünen – der jetzt aber noch Schützenhilfe bekommt, wie Dr. Achim Grunenberg für den Verein bekannt gab: „Pro Lünen hat sich bereit erklärt, die Kosten für eines der Geräte zu übernehmen.“
Auch für Sitzgelegenheiten ist gesorgt, sie werden am Rand stehen und so gleichzeitig dafür sorgen, dass die Kinder nicht einfach in den Busverkehr hineinlaufen können. Erhalten bleibt der „Drehstein“, ebenso wie der zentrale Baum auf der Fläche.
Was das Ganze am Ende kosten wird, ist noch nicht klar. Jürgen Arendes von Stadtgrün schätzt, dass die Kosten für Spielgeräte und für die übrigen Arbeiten ungefähr gleich hoch sein werden. Mit Hilfe des Entwurfs sollen genaue Zahlen ermittelt werden. Darüber hinaus werde Kontakt mit dem Behindertenbeirat aufgenommen, damit dieser Anregungen mit in die Umgestaltung einbringen kann. Noch Mitte des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Oliver Schlappat, Bericht der WAZ vom 11. Mai 2012

Trampolin und Kletterspaß am Tobiaspark

Kinderfreundliches Lünen wieder spendabel - RN vom 1.3.2012

zum Bericht

20.000 Euro für die Münsterstraße

Kinderfreundliches Lünen hat neue Projekte im Blick. Beispielsweise eine Spielanlage im Umfeld der Viktoriaschule

Lünen. „Ein Trampolin zum Austoben“, das hatten sich auch die Schüler der Ogata Leoschule und Osterfeldschule gewünscht. Diesen Sommer wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Nach längerer Anlaufphase werden nun 500 Quadratmeter am Tobiaspark für Kinder und Jugendliche umgestaltet. Gemeinsam mit der Stadt Lünen wird der Verein Kinderfreundliches Lünen das 30 000-Euro-Projekt umsetzten. „Der Planungsauftrag wurde letzte Woche erteilt und wird jetzt Realität“, berichtete Dr. Lünens Kinder können sich auf eine neue Spielanlage freuen, die unter dem Motto „ Bewegen und Klettern“ gebaut wird. Ein Hamsterrad gehörte ebenfalls zu den Vorschlägen, die die Kinder damals gemacht hatten. Ob es umgesetzt wird, stehe allerdings noch nicht fest. „Garantieren können wir jetzt schon ein bodengleiches, barrierefreies Trampolin. Alle weiteren Elemente zum Thema Bewegen und Klettern werden noch ausgearbeitet“, so Grunenberg.

Mit Schulleitung über das Verfahren reden
Der Verein ist erfreut über die positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Und auch darüber, dass finanzielle Mittel für weitere Projekte vorhanden sind. Beispielsweise 20 000 Euro für die untere Münsterstraße. Sie soll im Bereich Viktoriaschule noch in diesem Jahr mit Schülern und Pädagogen „fokussiert werden“, wie es hieß. Denn auch hier gäbe es für Kinder und Jugendliche keinen Ort, um sich nachmittags aufzuhalten. Noch in den nächsten Monaten möchte sich der Verein mit der Schulleitung in Verbindung setzen und alle notwendigen Maßnahmen für die Umsetzung in die Wege leiten.
Brambauer im Blick
Als Standort für einen neuen Spiel- und Bewegungsplatz hat der Verein auch die Umgebung rund um die Wittekindschule in Brambauer im Blick. „Für Brambauer wollen wir noch einmal Anlauf nehmen. Derzeit gibt es noch keine konkreten Ideen, dennoch sind jetzt schon für zukünftige Projekte in dem Stadtteil 10 000 Euro bereit gestellt worden. Wichtig ist uns natürlich, dass auch hier die Kinder mitbestimmen, welche Art von Spielzeug sie sich wünschen“, erklärte Grunenberg und betonte, dass die Erfahrung bisher gezeigt hat, wie wichtig es sei, Fachleute in die Planung miteinzubeziehen, die die Bedürfnisse der Kinder noch besser konkretisieren können.
Nachwuchs stärken
„Wichtig ist uns auch, dass alle Kinder freien Zugang zu ihren Spielplätzen haben. Man könnte einen Schulhof und einen Spielplatz gut zusammenbringen“, ist Grunenberg überzeugt. Dies gelte nicht nur für Brambauer, sondern auch für die Viktoriaschule.
Der Verein „Kinderfreundliches Lünen“ setzt nicht nur Projekte um, die die Stadt kinderfreundlicher machen, sondern fördert auch solche, die den Nachwuchs stärken. „Mein Körper gehört mir“ ist eines davon. Das auf drei Jahre angelegte Projekt, das noch bis 2013 läuft, arbeitet gemeinsam mit dem Kinderschutzbund in Grundschulen und setzt sich für sexuelle Prävention ein.

WAZ vom 1.3.2012, Beate Malaschewski, Foto Blasczyk

 

Fußballer spenden 500 Euro für Kinderfreundliches Lünen

ScheckübergabeDie Fußballer der Stadt spendeten 500 Euro an den Verein Kinderfreundliches Lünen. Der Betrag stammt aus dem Gewinn der 38. Fußball-Hallen-Stadtmeisterschaft. Karl-Heinz Schulze (2.v.l.), Fachwart Fußball im Stadtsportverband, und Clemens Drees (2.v.r.), zweiter Vorsitzender im Stadtsportverband, überreichten den Scheck an Dr. Achim Grunenberg (l.), Vorsitzender von Kinderfreundliches Lünen und Ludger Trepper, Schriftführer von Kinderfreundliches Lünen. Der Verein braucht Geld für die Kinderstadt Lünopoli, die alle zwei Jahre aufgebaut wird, und die Neugestaltung der nördlichen Innenstadt, bei der sich der Klub beteiligen will. Die Fußballer spenden zum zehnten Mal Geld für diese Organisation.

RN vom 23.2.2012, RN-Foto Winkler

Stadtumbau muss etwas warten

Beschluss für Konzept zur Umgestaltung der nördlichen Innenstadt vertagt – Grünes Licht für neue Spielgeräte.

Blumenbeet am Tobiaspark

Auszugsweise aus dem Bericht von Oliver Schlappat:

„Der Entschluss soll nun in der nächsten Sitzung des Ausschusses fallen.

Die Umsetzung des Vorhabens, die Hochbeete durch Spielgeräte zu ersetzen wurde vorgezogen, weil der Verein Kinderfreundliches Lünen dafür eine Spende von 30.000  € zugesagt hat, diese Zusagen aber nur eine gewisse Zeit aufrecht erhalten werden kann.

 

 

C&A überreicht Spende an Lüner Einrichtungen

4000 Euro für soziale Projekte

C&A SpendenübergabeLÜNEN. Die Firma C&A unterstützt den Verein "Kinderfreundliches Lünen", Hilfsverein und den Caritasverband mit insgesamt 4.000 Euro. Filialleiterin Erika Lutter überreichste die symbolischen Schecks an die Organisationen. "Wir wissen, dass unsere Unterstützung hier direkt den Menschen in unserer Nachbarschaft zu Gute kommt", so Lutter.

Bundesweit spendet C&A rund eine Million Euro. Jede Filiale gibt 2.000 Euro weiter. Lünen profitiert davon, dass C&A hier noch zwei Filialen betreibt. Die Filiale an der Stadttorstraße schließt wie berichtet zum Januar.

"Wir sind auf solche Spenden angewiesen", betont Dr. Achim Grunenberg. Für eine Projekt am Tobiaspark (sh. weiter unten) stellt der Verein30.000 €uro zur Verfügung. "Kinderfreundliches Lünen" wird mit 2.000 Euro bedacht.

Der Caritas-Verband wird die 1.000 Euro-Spende in seine Arbeit mit Kindern stecken, so Rolf Leismann. Da gehört zum Beispiel die Nikolausaktion für Flüchtlingskinder dazu. Elmar Krüger vom Hilfsverein Lünen, der sich um straffällig gewordenen Jugendliche kümmert, könnte sich vorstellen, dass das Geld in ein Anti-Aggressionstraining fließen könnte. "Endgültig entschieden wird auf der Mitgliederversammlung im Januar", so Krüger.

RN Hirsch

Hamsterrad ist der Renner

Kinder machten Vorschläge für ein Spielgerät am Tobiaspark

KindervorschlägeLÜNEN. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass am Tobiaspark das Spielgerät „Hamsterrad" aufgestellt wird. Das würde besonders Batu freuen. Der Achtjährige hat sich nämlich für ein solches „Hamsterrad" besonders stark gemacht.

Batu und andere Kinder der Ogata Leoschule und Osterfeldschule haben gestern den Stadtplanern dargelegt, welche Spielgeräte sie sich am Tobiaspark wünschen.
Wie berichtet, wird der nördliche Teil der Fußgängerzone neu gestaltet. Dazu gehört auch der Bereich „Tobiaspark." So wird unter anderem das Hochbeet vor dem Eingang entfernt.
Drei Tage haben die Jungen und Mädchen gemeinsam mit dem Lehramtsstudenten Celan Arslan ihre Ideen entwickelt und zu Papier gebracht. Das Hamsterrad war dabei einer der Renner.

Trampolin auch beliebt
„Weil ich da so viel laufen kann", meint der kleine Batu. „Ganz vorne mit dabei ist auch das Trampolin, ein Lego-Spielplatz, ein Seilbahn­ Klettergerüst und eine Ballpendelanlage", so Arslan. Die Kinder haben ihre Ideen zuächst aufgemalt du dann aus Knete gebaut.
„Das hat mir am besten gefallen", meldet sich Pia. Schließlich haben sie ihre Wünsche besprochen

30000 Euro
30 000 Euro stellt der Verein kinderfreundliches Lünen für das Spielgerät zur Verfügung, erklärt Vereinsvorsitzender Dr. Achim Grunenberg. Das Spielgerät müsse robust gegen Witterung und Vandalismus sein.
Zunächst werde jetzt geprüft, wie sich die Ideen der Kinder in die Planungen ein­fügen lassen. Dann werden sich alle Beteiligten für ein Gerät entscheiden.
„Zunächst muss das Pflanzbeet abgebaut werden", erläutert Jürgen Arendes von der Abteilung Stadtgrün. Zu Ostern könnte das Spielgerät dann den Kindern übergeben werden.
Ende Januar wird sich auch der Ausschuss für Stadtentwicklung mit der Planung befassen", kündigte Stadtplanerin Astrid Linn an.

Foto und Bericht: RN 24.11.2011, Dieter Hirsch

Kinder präsentieren ihre Spielplatzwünsche

Kinder übergeben ihre ZeichnungenEin Hamsterrad stand ganz oben auf der Wunschliste. Doch die Kids der Offenen Ganztagsgrundschule der Leo- und der Osterfeldschule wün­schen sich nicht etwa Abwechslung für ihre Nager. Bei dem Hamsterrad handelt es sich um ein Spielgerät, dass vielleicht bald im Tobiaspark stehen könnte. Der Verein Kinderfreundliches Lünen spen­det 30 000 Euro dafür, dass Kinder dort bald ordentlich spielen können - worauf oder womit, sollen sie selber entscheiden dürfen. Deshalb haben die jungen und Mädchen der Ogatas fleißig Vorschläge gesammelt, die sie gestern Dr. Achim
Grunenberg, Ludger Trepper vom Ver­ein sowie Jürgen Arendes, Astrid Linn und Jens Küppers von der Stadtver­waltung vorstellten. Weitere Kinder­wünsche waren ein Trampolin, ein Le­gospielplatz oder eine Seilbahn. Jetzt prüfen die Erwachsenen, was die ver­schiedenen Geräte kosten würden. Und nächstes Jahr zu Ostern kann es dann wahrscheinlich eingeweiht wer­den.           

Foto und Bericht: WAZ 24.11.2011, Günter Blaszczyk

Die Suche nach dem perfekten Spielgerät

Ortstermin am Tobiaspark mit Kindern der Leoschule


Lünen. Am Tobiaspark soll ein neues Spielgerät gebaut werden, dafür stellt der Verein Kinderfreundliches Lünen 30 000 Euro zur Verfügung.
Die Suche nach dem perfekten Spielgerät unter Mitbestimmung der Kinder ging bei einem Ortstermin in die zweite Runde. Die Wunschliste der Leoschüler im Alter von 7 bis 9 Jahren ist jedenfalls lang: Hamsterrad, Seilbahn, Ballpendel, MExperten bei der Arbeitegarutsche, Spielhaus, Kletterwand, Trampolinpark, Burg und eine Drehscheibe. Celal Arslan von der Stadt besprach mit den Kindern vor Ort, wie viel Platz denn solche Geräte wegnähmen und ob Bäume und andere Baulichkeiten bestehen könnten.. Die Wünsche nimmt Arslan jetzt zum Geschäftsführer des Vereins Kinderfreund­iches Lünen Ludger Trepper mit, dann wird später entschieden, welches der Spielgeräte überhaupt finanzierbar wäre.

WAZ 4.11.2011, Holger Schmälzger

 

Gedankenspiele um das neue Spielgerät

„Hamsterrolle" Favorit nach Ortsbegehung

OrtsterminLÜNEN. Nachdem die Kinder der „Offenen Ganztagsschu­le" (Ogata) am vergangenen Montag bunte Skizzen für ein neues Spielgerät entworfen hatten, stand nun ein Rund­gang vor Ort an: Gestern mor­gen traf sich die Gruppe der Nachwuchs-Architekten mit Fachgebiet Spielgeräte am Tobiaspark, um sich ein bes­seres Bild machen zu können, ob und wie sich eine ihrer sehr verschiedenen Ideen für ein neues Spielgerät umset­zen ließen.
Hintergrund dafür ist eine Spende in Höhe von 30 000 Euro des Vereins „Kinder­freundliches Lünen" (wir be­richteten). Das Geld soll ge­nutzt werden, um im Zuge des Stadtumbaus nördlich der Lippe für den Lüner Nach­wuchs eine neue Spielmög­lichkeit in der Fußgängerzone aufzustellen. Bei diesem Pro­jekt werden die Kinder direkt beteiligt, indem sie ihre Ideen und Wünsche aufmalen und vorstellen.
Betreuer Celal Arslan, der die gezeichneten Entwürfe der Kinder gesammelt hat, präsentierte der Gruppe von zehn Kindern den vorgesehe­nen Platz für das neue Gerät. Er zeigte ihnen die Möglich­keiten, aber auch die Grenzen auf: Liebevoll aufs Blatt ge­brachte Sehnsüchte wie ein Schwimmbad oder ein Ci­ty-Fußballfeld, das sahen dann auch die Sieben- bis Zehnjährigen schnell ein, sind nicht realisierbar - da­für fehlen Geld und Platz.
Großer Beliebtheit er­freute sich auch nach dem Treffen am Tobiaspark da­gegen noch das so genann­te „Hamsterrad", also eine Rolle in der die Kinder wie die kleinen Wühler im wahrsten Sinne ohne Ende laufen können.

Entscheidung noch offen

Welcher Entwurf, welches Spielgerät letztendlich an­geschafft wird, ist derzeit noch offen. Arslan reicht die Vorschläge der Kinder nun zunächst bei Ludger Trepper, dem Fachdezer­nenten für Kinder, Jugend und Familie, ein, der sie hinsichtlich ihrer finanziel­len und räumlichen Reali­sierbarkeit genau über­prüft.
Die berechtigte Frage ei­nes Kindes, wann das neue Gerät denn dann nutzbar sei, konnte somit auch von Arslan noch nicht definitiv beantwortet werden. Bis es soweit ist, muss sich der Nachwuchs mit Gedanken­spielen
austoben. mm

RN 3.11.2011