Pressespiegel
Platz für Kinder in der nördlichen Innenstadt
WAZ vom 01.03.2011 Verein stellt 30.000 € bereit - Der Nachwuchs plant
Was Kinder wollen, dürfen sie in den kommenden Monaten einbringen. Sie sind Experten in eigener Sache. Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" stellt 30.000 Euro zur Verfügung für die Gestaltung eines Außenraums im nördlichen Innenstadtbereich.
Gedacht ist er für 6 bis 12jährige. Ihre Ideen sind gefragt. Dr. Achim Grunenberg, Vorsitzender des Vereins, dessen Mitglieder nach eigenem Bekunden den Wünschen und Bedürfnissen der Altersgruppen allzu entrückt sind, um selber planen zu können oder zu wollen, erläuterte gestern das Projekt. Ein großer Teil der Mittel seien im vergangenen Jahr aus Anlass des 20jährigen Vereinsbestehenes zusammengekommen. Grunenbergs Dank ging an die zahlreichen Stamm-Sponsoren, die immer wieder die Arbeit unterstützen.
Gute Erfahrung mit Kooperation
Während südlich der Lippe der städtische Umbauprozess bekanntlich vorangeschritten ist, gebe es im nördlichen Sektor Defizite, räumte Spielplatzfachmann Jürgen Arendes ein, als städtischer Vertreter neu im Vorstand des Vereins für Dieter Memmeler.
Einen geeigneten Raum zu finden, direkt zugänglich von der Fußgängerzone, hinreichend groß und zudem attraktiv, sei denn auch die größte Herausforderung bei der Realisierung des Projekts. Bushaltestellen, Feuerwehrzufahrten usw., viele Parameter seien zu berücksichtigen.
Den für eine konkrete Beteiligung nötigen Kontakt zu den Kindern über die Grundschulen herzustellen sei indes kein Problem, so Vereinsgeschäftsführerer Ludger Trepper, als Fachdezernent bei der Stadt u.a. für die Jugend zuständig. Zwischen Stadtgrün und Jugendhilfe gebe es bereits gute Erfahrungen mit Kooperation. Der Verein Kinderfreundliches Lünen hält sich mit eigenen Ideen zurück. Man wolle, so Grunenberg, ein wirklich offenens Verfahren, was entstehen soll. In diesem Jahr noch solle der Raum fertig werden.
Bei den Vorstandswahlen gestern wurde Jürgen Arendes als Beisitzer neu gewählt, ebenso Thomas Scheidle (Sparkasse) als neuer Schatzmeister. Vorsitzender ist Dr. Achim Grunenberg, sein Stellvertreter Hans Wilhelm Stodollick. Der Verein präsentiert sich auf einer neu gestalteten Webseite, auf der nach der heutigen Sitzung des Jugendhilfeauschusses auch Details über das Projekt "Lünopoli" zu finden sein werden. "Es findet statt", sagte Trepper. "Wir werden das Projekt auch finanziell unterstützen" sagt Grunenberg.
Foto: Günter Blaszczyk
Spende hat schon Tradition
RN vom 15.12.2010 C & A spendet zweimal 2.000 €
Diesmal ließ C & A seine Kunden entscheiden: Welche gemeinnützige Organisation, welches Projekt oder welche Initiative soll die diesjährige Weihnachtsspende des Unternehmens erhalten? Die Wahl fiel auf den Verein "Kinderfreundliches Lünen" und den "Hilfsverein Lünen, die sich über jeweils 2000 Euro freuen: "Sie setzen sich vorbildlich für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende ein" sagte C / A –Filialleiter Dieter Albert (r.). Er übergab mit Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (l.) und den C & A-Führungskräften Claudia Schmidt (2.v.r) und Kerstin Iffert die Spenden an Ludger Trepper (Kinderfreundliches Lünen, 2.v.l) und Leo Bögershausen (Hilfsverein Lünen)
Verein ist seit 20 Jahren für die Kleinen am Ball
RN vom 27. Sept. 2010 Kinderfreundliches Lünen
Lünen. Ob die Anschaffung von Spielgeräten oder die Ferienaktion „Lünopoli": Viel bewegt und ermöglicht hat der Verein »Kinderfreundliches Lünen". Zum 20jährigen Bestehen hätte man daher allen Grund zum Feiern. Man tat dies aber nicht. Stattdessen gingen Vereinsmitglieder am Samstag mit Sammeldosen durch die Stadt, um Geld zu sammeln, „Die Kinderfreundlichkeit vermisst man sehr stark", sagte Bernhard Terletzki aus Lünen, der die Spendendose großzügig „fütterte" und der Meinung war, dass manche Menschen etwa in vomehmen Wohnvierteln kinderreiche Familien regelrecht verdrängen würden. „Wir tun eine Menge für Kinder", sagte ihm Ludger Trepper, Geschäftsführer von „Kinderfreundliches Lünen e.V." und blickte dabei auf die große Hüpfburg, die neben dem Rathaus aufgebaut war in unmittelbarer Nähe zum neuen Spielgerät. Auch diese Anschaffung wurde finanziert vom Verein, der seine Aufgabe darin sieht, überall dort zu helfen, wo öffentliche Mittel manchmal nicht ausreichen, um Spielgeräte anzuschaffen oder zu unterhalten.
Zudem fördert der Verein besondere Spielangebote oder zusätzliche Projekte wie die Kinderstadt „Lünopoli", die alle zwei Jahre in den Ferien stattfindet, so auch wieder im nächsten Jahr. Die Initiative für den Verein „Kinderfreundliches Lünen" ging von dem damaligen Jugendamtsleiter Klaus-Dieter Gebauer aus, der am Samstag mit Marianne Strauch als weiteres Grün- dungsmitglied fleißig Spenden sammelte. Auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Dr. Achim Grunenberg, der 1. Vorsitzende, des Vereins, waren mit von der Partie. Unterstützt wurden sie durch ein dreiköpfiges Team von Lükaz-Betreuern, die die Hüpfburg beaufsichtigten und Waffeln sowie Getränke für den guten Zweck verkauften.
650.000 Euro gesammelt
Rückblick: 5557,77 DM betrug das Grundkapital bei der Vereinsgründung am 24. Januar 1990. Bis heute sind rund 650 000 Euro an Spenden in den Verein geflossen, teilte Achim Grunenberg mit. Derzeit zählt „Kinderfreundliches Lünen" 45 Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 50 Euro. Gern gesehen sind auch Spenden etwa im Rahmen von Geburtstagen, Jubiläen etc. „Ganz ganz herzlichen Dank an alle Spender", sagte Achim Grunenberg. Einen offiziellen Festakt zum 20-jährigen Bestehen soll es übrigens in diesem Jahr noch mit prominenten Gästen geben.
„Mein Körper gehört mir!” in Grundschulen
WAZ 6.9.2010Lünen. Alle Grund- und Förderschulen in Lünen wollen das Theaterstück „Mein Körper gehört mir!" der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück künftig aufführen lassen: Viele Schulen wollen die Theaterpädagogen im gerade begonnen Schuljahr 2010/2011 an ihre Schule einladen, an manchen Schulen wurde das Stück schon im vergangenen Schuljahr gezeigt. Die Schulen haben bereits vor den Sommerferien 2010 die schriftliche Zusage über die von ihnen beantragte finanzielle Unterstützung durch das Theaterprojekt Lünen erhalten.
Das Theaterstück thematisiert das Thema „sexueller Missbrauch" kindgerecht. Dabei werden den Kindern theaterpädagogisch einige wichtige Kernbotschaften vermittelt. Kinder, die das Stück gesehen haben, sind zwar nicht vor sexueller Gewalt geschützt - wie beispielsweise nach einer „Schutzimpfung". Das Theaterstück kann die Kinder aber stärken und sensibilisieren.
Weitere Informationen zu dem Theaterstück „Mein Körper gehört mir!" finden Interessierte auf der Homepage der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück unter: http://www.theaterpaed-werkstatt.de
„Wissen hilft. Kinder brauchen diese Hilfe", so Hans-Joachim Koschmieder, Präsident des Amtsgerichts Dortmund a. D. und Schirmherr des Projektes. Die Finanzierung für Lünen ist aufgrund großzügiger Spenden der Sparkasse Lünen, des Vereins Kinderfreundliches Lünen e. V. und des Hilfswerks der neuapostolischen Kirche gesichert: Sparkasse und Kinderfreundliches Lünen unterstützen das Projekt mit 15.000 Euro, NAK-Karitativ mit 10.000 Euro.
Spielspaß läuft wie auf Schienen
WAZ 9.5.2009 Neues Spielgerät am Rathaus gibt Erwachsenen Rätsel auf - Kinder haben den Bogen aber sofort raus
Miriam Foto: Ingo Neubold Für den elfjährigen Nils war die Funktionsweise des neuen Spielgeräts am Rathaus kein Thema. Während er instinktiv wusste, was er zu tun hatte, konnte unser Redakteur Florian Adam von ihm noch lernen - und das trotz langen Grübelns und Probierens im Vorfeld.
Lünen. Ich werde alt. Das neue Spielgerät neben dem Rathaus hat es mich wissen lassen. Während ich mich mit meinen 33 Jahren beim Selbstversuch nämlich durch die Benutzung rätselte, wissen Kinder direkt, was zu tun ist. Irgendwie ist das bitter. Also: Für ein Spielkind wie mich. Am Freitag wurde das Gerät offi-ziell eingeweiht, entdeckt hatte ich es aber schon am Donnerstagabend. Erst hielt ich es im Licht der Straßenlaternen für Kunst. Doch dann merkte ich, das ist was zum Spielen: Zwei lange gebogene Alu-Schienen, einander gegegenüberliegend; auf jeder ein Trittbrett mit Rollen; vor jedem dieser Bretter ein Haltegestänge im Boden montiert; und drumherum feiner Sand. Mein Puls ging hoch, meine Augen dürften gestrahlt haben. Männer werden ja nicht erwachsen, sondern nur groß. Ich stürmte also auf das Gerät zu. Und dann stand ich da wie ein Depp. Vorwärts, rückwärts oder seitwärts? Denn bei genauerer Betrachtung hatte ich keine Ahnung, wie das Ding funktionieren sollte. Weil ich mir ungern nachts die Knochen breche, ignorierte ich meinen Spieltrieb und ver-schob den Testlauf auf den nächsten Morgen. Nicht, dass ich da schlauer gewesen wäre. Aber ich tat das Naheliegende, stieg mit beiden Füßen auf eins der Rollbretter, hielt mich an der Stange vor mir fest und ließ den Unterkörper hin und her schwingen. Das war dynamisch. Das war schnell. Vor allem aber war es irre anstrengend. Es war so anstrengend, dass ich mich die ganze Zeit fragte, ob diese Übung überhaupt Sinn und Zweck des Gerätes sein kann, immerhin ist es ja für Kinder gedacht. Außerdem. Die Enden der Schienen liegen in etwa 1,80 Metern Höhe, zwischen den Enden liegen rund vier Meter Dis-tanz. Wer kommt denn durch Schwingen so weit und so hoch? Spiderman? Trag ich ein Nylonkostüm? Kann ich Spinnweben aus der Hand schießen. Also weiter. Ich stellte mich rück- und seitwärts drauf, hielt mich hier fest und dort fest. Bis Nils vorbeikam. Nils ist 11 Jahre alt, ich lernte ihn dort kennen. Auf meine Frage: "Weißt Du, wie das funktioniert?" antwortete er nur "Ja, klar." Nils stellte sich aufs Rollbrett gegenüber und tat das, was ich als Erstes versucht hatte. Aber er musste nicht erst stundenlang überlegen. Er kam doppelt so hoch, war dreimal so schnell und machte dabei eine viermal so gute Figur.
Fazit des Experten: "Mir macht das Spaß." Er holte aus der Hüfte Schwung. Ich hab das nachzumachen versucht, dabei riss mich mein Gewicht fast vom Brett. Nach einer Minute stoppte ich völlig erschöpft. Während Nils weitersauste, dann entspannt abstieg und sagte: "Mir macht das Spaß." Eigentlich sollten Kinder von Erwachsenen lernen. Ich habe am Freitag wieder ganz spielerisch gelernt: Es geht auch umgekehrt.
INFO:
Die Zielgruppe liebt's
- Das Spielgerät heißt "Skateanlage Miram". Angeschafft hat es der Verein "Kinderfreundliches Lünen".
- Einschließlich Aufbau kostete es rund 16.000 Euro - dafür sei es auf Jahre hin wartungsfrei, betonte Jürgen Arendes, Freiraumplaner bei der Abteilung Stadtgrün.
- Der Standort am neu gestalteten Platz neben dem Rathaus ist mit Blick auf dessen Beliebtheit bei vielen jugendlichen Skatern gewählt.
- Die Beobachtung zeigt: Bei der jungen Zielgruppe kommt das Gerät überaus gut an.
Miriam
Ruhnachrichten vom 09.05.09 Spielen neben dem Rathaus:
Lünen. Der Verein Kinderfreundliches Lünen hat für 16.000 € die Skateanlage namens "Miriam" finanziert. Das hochwertige Gerät steht auf der Wiese am neuen Platz neben dem Rathaus. Kinder können Koordination, Gleichgewicht und Gelenkigkeit spielerisch erproben. Jaqueline, Martina und Charis probieren es gleich mal aus, sehr zur Freunde von (v.l)Dr. Achim Grunenberg (Vorsitzender Kinderfreundliches Lünen), Jürgen Arendes (Stadtgrün), Ludger Trepper und Brian Milas (Vorstand Kinderfreundliches Lünen). Milas hatte das Gerät in Cuxhaven entdeckt, wo viele Kinder, darunter seine, begeistert darauf spielten.
Spielspaß mit dem „Dribbler“
Bericht RN vom 25.4.2009 Spielen neben dem Rathaus:
Lünen. So heißt das neue Spielgerät an der Franz-Goormann-Str, das am Freitag bi der offiziellen Übergabe Tim, Nadja, Jannik und Ceren aus dem Kindergarten Lünen-Mitte testeten. Es gilt, den Ball durch das Labyrinth so schnell wie möglich in die Mitte zu bugsieren.
Der Verein Kinderfreundliches Lünen hat den „Dribbler“, der über 7.000 Euro kostete, finanziert. Als Ersatz für den hölzernen Drachen, der marode war und ersetzt werden musste. „Ein kleiner Beitrag, um die City wieder ein bisschen kinderfreundlicher zu machen. Weitere Beiträge werden schon bald folgen“, kündigte Vereinsvorsitzender Dr. Achim Grunenberg an. Die Idee, den Drachen durch den Dribbler zu ersetzen, hatte Jürgen Arendes, Spielplatzexperte der Stadtverwaltung.
Theater für gute Sache
RN vom 10.4.2010 Sparkasse, Kinderfreundliches Lünen und Neuapostolische Kirche im Sponsorenpaket
Lünen. „Mein Körper gehört mir", eine Botschaft, die spätestens ab dem kommenden Schuljahr alle Kinder des dritten und vierten Schuljahres in Lünen kennen. Die Botschaft: Man kann und darf „Nein" sagen in Situationen, in den man ein „Nein-Gefühl" hat, nicht nur in Situationen sexuellen Missbrauchs. Dank großzügiger Spenden des Vereins Kinderfreundliches Lünen, der Sparkasse und des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirche - insgesamt 15 000 Euro - sind Aufführungen der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in allen Grund- und Förderschulen für die nächsten zwei, drei Jahre gesichert.
Das Stück läuft schon seit 2001 fast flächendeckend in Dortmund, und zwar mit großem Erfolg, wie Christa van Meegen vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei Dortmund weiß. „Das heiße nicht, dass es nun mehr Anzeigen gebe oder Beratungsstellen überlaufen seien, aber viele schaffen es eher aus dem Teufelskreis heraus", sagt sie. Sie ist sicher, dass es gelungen ist, „viele Leidensweg zu verkürzen: Die Kinder fühlen schnell, hier muss ich raus." Auch in einigen Lüner Grundschulen finden immer mal wieder Aufführungen statt, auch finanziell unterstützt von der Sparkasse. Die machte gestern deutlich, dass die nun flächendeckende Förderung mit den Partnern eine „Herzensangelegenheit" sei.
Die Schulen sind bereits informiert, im März hat es eine gemeinsame Informationsveranstaltung gegeben. Erste Resonanz: Begeisterung. Die Abwicklung ist unbürokratisch, das Ausfüllen eines Formulars reicht aus, dann gibt es einen Gutschein, mit der finanziellen Abwicklung haben die Schulen nichts zu tun.
Neben den drei Vorstellungen (im wöchentlichen Abstand) für die Klassen gibt es auch eine Präsentation für die Eltern - in jedem Fall sinnvoll, um die Diskussion auch von anderer Seite anzupacken. Auch für diese Vorstellung gibt es Geld.
Am 5. Mai gibt es eine Auftaktveranstaltung im Lükaz.
